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Interview



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hier das ungekürzte Interview von Markus Kerren mit Christian Jäger/Space Debris v. Februar/2017 für Rocktimes.de:


Bereits seit zwanzig Jahren dürfen wir uns (von einer ca. dreijährigen Unterbrechung abgesehen) nun schon an der Musik der deutschen Jam’n’Kraut-Rocker Space Debris erfreuen. Und je mehr Zeit vergeht, desto besser scheinen die qualitativ immer schon hochwertigen Alben der Süddeutschen zu werden, wie man gerade auch hinsichtlich der brandneuen Scheibe Behind The Gate feststellen kann. Grund genug, dem Mitgründer und Schlagzeuger Christian Jäger mal bezüglich der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit ein paar gezielte Fragen zu stellen.

RockTimes: Hallo Christian, erstmal schönen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst.

Christian Jäger: Ebenfalls großen Dank für euer Interesse an unserer Musik! Es ist nicht selbstverständlich, dass man tiefe Aufmerksamkeit bekommt und auch richtig verstanden wird, wie z. B. bei euch. Denn bei unserer Stilistik, die irgendwie ja zwischen den Stühlen (Rock/Jazz/Fusion/Kraut/Psychedelic) liegt, ist es immer wichtig, dass wir nicht wie Socken und Unterhosen in Schubladen gesteckt, sondern mit Gefühl und Leidenschaft wahrgenommen werden.

RockTimes: Nichts zu danken. Meinen Glückwunsch übrigens auch zum neuen Studioalbum, das insgesamt bärenstark ausgefallen ist. Und nicht nur das, man kann auch deutliche Veränderungen/Weiterentwicklungen im Sound und der Ausrichtung feststellen. Ist das ganz bewusst geschehen, oder hat sich das natürlich entwickelt?

Christian Jäger: Danke, zunächst mal ist es klasse, dass sich deine Einschätzung mit unserer bzw. zumindest meiner deckt. Denn in der Tat finde auch ich, dass wir qualitativ einen Schritt nach vorne gemacht haben. Bewusst? Hmm, was die Produktionsqualität angeht schon, denn ich habe diesmal verdammt viel mehr Zeit in den Mix und das Mastern gesteckt. Ich wollte es perfekt machen und 100 % sicher sein, wo ich früher vielleicht auch bei 80 % erschöpft gewesen wäre. Außerdem war das Ausgangsmaterial extrem hochwertig, finde ich.

RockTimes: Unbedingt! Wo siehst du denn selbst die größten Veränderungen im Vergleich zu den Vorgängerscheiben Phonomorphosis und She’s A Temple?

Christian Jäger: Jede der genannten Platten hat eine eigene Stimmung und einen eigenen Sound, "She’s A Temple" ist sehr fein gewebt und "Phonomorphosis" sehr unberechenbar bunt und phantasievoll, nicht nur vom Cover her, während die neue Scheibe ’seriöser' und vertiefter die Ideen auch zu Ende spielt sowie sehr reif und harmonisch ineinandergreifend instrumentiert ist. Die Band sozusagen als Viertakter, der mittlerweile noch runder und eindeutiger läuft, weil die Songs selbst wie einzelne, in sich stilsichere Bilder mit einem durchgehenden Thema gestaltet sind, während die anderen zwei von dir erwähnten Alben mehr thematische Sprünge und unerwartete Wendungen innerhalb der Songs selbst hatten, anstatt eine gute Idee in sich fantasievoll und kompletter auszuspielen. Das ist eigentlich viel schwieriger und erfordert mehr Klasse. Außerdem ist der Drum-Sound diesmal noch näher an meinem Ideal, ebenso wie der Sound der anderen Instrumente.

RockTimes: Du hast im Vorfeld mal erwähnt, dass dir die neue Scheibe "Behind The Gate" besonders viel bedeutet. Wie kommt’s?

Christian Jäger: Ja, eben weil sie so nah an meinem stilistischen und soundmäßigen Ideal ist. Ich habe das Gefühl, nach einer langen Reise mit Space Debris endlich angekommen zu sein und dass sich Wunsch und Produkt zu 100 % decken. Zudem habe ich endlich meinen vorläufigen Traum-Bassisten gefunden, was als Drummer – wie sich gezeigt hat – gar nicht so einfach ist. Denn bisher hatten wir entweder gar keinen oder wenn, dann zwar einen natürlich guten, aber stilistisch nicht zu 100 % passenden Mann an diesem Instrument. Mit Janni (Schmidt, Anm. d. Red.) ist es so, als wäre alles plötzlich perfekt und die Kommunikation und Art und Weise zu spielen einfach passender. Deshalb sind die Themen ja auch vertieft gespielt, statt dass sie vermehrt im Song wechseln. Beides kann natürlich zu guten Ergebnissen führen, aber es ist für den Musiker selbst etwas höher Entwickeltes, wenn das Musikverständnis in einer Band noch mehr Schnittmengen hat. Auch wenn eine interessante Band natürlich von unterschiedlichen Temperamenten/Typen lebt und aus diesen Unterschieden interessante Spannungen entstehen. Es muß halt das richtige Verhältnis zwischen Unterschieden und Gemeinsamkeiten geben und das ist zumindest derzeit in der jetzigen Besetzung so, dass ich selbst nochmal auf neue Art ein 'Fan' der eigenen Band geworden bin, sozusagen.

RockTimes: Zwischen den beiden Aufnahmesessions für das Album lag ein ganzes Jahr, in dem zwischendurch die Split-Single mit Paisley Tree sowie euer Herzberg-Auftritt 2015 auf DVD veröffentlicht wurde. Kannst du erklären, warum es zu dieser langen Pause zwischen den Aufnahmen kam?

Christian Jäger: Erstens war die Single-Pressung zeitaufwändig, dazu kam dass die übrigen drei Space Debris-Musiker im Jahr 2016 mit anderen gut laufenden Musikprojekten (Janni auf Tour mit Miller Anderson, Tommy mit der Folkband Fleadh und Winnie ebenfalls mit anspruchsvollen Engagements) beschäftigt waren, während ich mich zu 100 % ins Mixing sowie das Coverdesign vertieft und unglaublich viel Zeit damit 'verbraucht' habe. Wir mussten einige Gigs absagen, weil andere Projekte immer wieder Termine geblockt hatten. Aber ich habe Verständnis dafür, wenn jemand wie Winnie oder Janni und teilweise auch Tommy, von Musik lebt. Dennoch hatten wir wenigstens zwei unglaublich intensive Gigs in 2016. Wir sind auch nicht eine Band, die auf Teufel komm raus auftreten muss, sondern genießen vielmehr, wenn es dann passiert. Wir haben aber keinen ambitionierten Karriere-Plan oder Ehrgeiz 'voranzukommen'. Bei Space Debris ist immer alles von alleine passiert und so ist natürlich und fundiert eine treue, langsam wachsende Fanbase entstanden. Mit dieser Art zu arbeiten bleiben wir künstlerisch maximal unabhängig und bringen seit Gründung regelmäßig unsere Auflagen entspannt an den (zumeist) Mann, ohne es irgendwelchen Leuten im Business recht machen zu müssen. Es gibt für einen Musiker, der seine eigene und inspirierte Musik machen möchte, vermutlich nichts, was ihm wichtiger ist.

RockTimes: Das glaube ich sofort! Janni Schmidt hast du ja schon erwähnt. Wie kam es eigentlich zu der Trennung von eurem langjährigen Bassisten Mitja Besen und anschließend zum Einstieg von Janni?

Christian Jäger: Mitja ist ausgestiegen, weil er sich auf andere Projekte konzentrieren wollte, die ihm stilistisch besser liegen. Und Janni kannten wir ja bereits und wussten, dass er der richtige ist.

RockTimes: Erzähl doch mal was zu den ganz frühen Anfängen. Wie hast du Tommy Gorny kennengelernt bzw. wie kam die Band zusammen?

Christian Jäger: Tommy Gorny hat sich 1997 auf eine Gitarristen-Annonce bei Tom Kunkel gemeldet und bereits das erste Telefonat war so nett, dass man das Gefühl hatte, als ob man sich schon lange kennen würde. Wir haben damals schon lange Sessions mit vielen Exkursionen gemacht und Tommy ist seither mein absoluter Wunsch-Gitarrist geblieben. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich aus dem gemeinsamem Musikmachen auch eine Freundschaft entwickelt. Dann haben wir Musiker uns 1999 getrennt, wobei wir uns privat noch oft getroffen haben. Mit den alten Tapes habe ich die erste Space Debris-Platte im stillen Kämmerlein produziert und dann auch pressen lassen. 2002 waren dann alle angefixt von der Idee, die Band mit diesen Aufnahmen im Rücken fortzuführen.

RockTimes: Interessant… ach, und wenn wir schon dabei sind: Wenn ich die Bandhistorie richtig verstehe, war außer dir, Gitarrist Tommy Gorny und Mitja Besen vor Winnies Einstieg lediglich noch der Keyboarder Tom Kunkel langjähriges festes Mitglied. Korrekt?

Christian Jäger: Ja, wir waren bis 2008 nur zu dritt, habens richtig krachen lassen und die musikalische Freiheit voll ausgelotet. Ich hab gerade wieder ein Tape aus dem Jahr 2004 entdeckt, das ich gar nicht mehr kannte und unglaublich coole Recordings gefunden, die vielleicht als CD unter dem Namen "Archive Vol. 4" rauskommen könnten, mal schauen!

RockTimes: Warum hat euch Tom verlassen und was macht er heute, ist er noch musikalisch aktiv?

Christian Jäger: Ich hab mich vorgestern gerade wieder mit ihm getroffen und zusammen Musik angehört. Er hat vor allem aus gesundheitlichen Gründen aufgehört und seitdem auch in keiner Band mehr gespielt, was sehr schade ist bei seinem Talent. Es geht ihm aber ganz gut soweit. Ein großartiger Musiker! Wir haben die neue DVD von Rainbow angeschaut und Tom hat auf dem E-Piano spontan, so ganz nebenbei einfach ganze Passagen mitgespielt…

RockTimes: Machen wir einen ganz kurzen Abstecher zu der Band Paisley Tree, mit der du 2015 ein erstes Album veröffentlicht hast. Wie ist dort die Lage und wie sehen die weiteren Pläne aus?

Christian Jäger: Paisley Tree hat nun einen anderen Drummer sowie Bassisten und es läuft prima mit neuen Songs. Ich bin ausgestiegen, die letzte Aufnahme mit mir an den Drums ist die Single im Mai 2016 gewesen. Petra (meine Frau) schreibt aber zusammen mit den anderen Musikern weiter an wirklich guten Songs. Für mich waren zwei Projekte auf Dauer zu anstrengend. Ein bisschen schade, das war eine angenehme und entspannte, fähige Truppe, aber ich bin ja grade 50 geworden… also »too old to Rock’n’Roll & too young to die« sach' ich ma' (lacht)!

RockTimes: Euer aktueller Tastenmann Winnie Rimbach-Sator hat seit einiger Zeit ein eigenes Projekt mit H1sc0re am Start. Was sagst du zu der Mucke?

Christian Jäger: Winnie ist für uns ein absoluter Glücksfall gewesen als er 2008 einstieg und das ist immer noch so. Seine musikalische Ausbildung und seine Variationsbreite sind außergewöhnlich und faszinierend. Gerade auf dem neuen Space Debris-Album kann man hören, dass er sich immer mit neuen Sounds und Spielweisen weiterentwickelt. Sein eigenes Projekt H1scOre ist sowohl von der Idee, wie auch Instrumentierung sehr eigenständig und originell und es ist natürlich – wie solls auch anders sein – etwas völlig anderes als Space Debris. Mir gefällt es und ich will das demnächst unbedingt auch mal live sehen! Eine abgefahrene Idee, die Musik von Computerspielen mit Jazz-Band und Kammerorchester auf die Bühne zu bringen. Winnie ist da Orchester-Chef und Komponist. Du hast es ja bereits gesehen, wenn ich nicht irre. Es macht uns unglaublichen Spaß, mit solch einem Musiker arbeiten zu dürfen!

RockTimes: Okay, zurück zu Space Debris: Wo nehmt ihr eure Studioalben auf? Seid ihr diesbezüglich ebenfalls unabhängig, da auch Breitklang euer eigenes Label zu sein scheint?

Christian Jäger: Das ist unterschiedlich, denn "Phonomorphosis" wurde z. B. in einem Studio in Mannheim recorded, während wir diesmal wieder wie früher mit eigenem Studio-Equipment, das sich mit dem Jahren angesammelt hat, aufgenommen haben. Das bringt den Vorteil, dass man endlos Zeit hat und Monate lang viel detaillierter die eigenen Soundvorstellungen einbringen kann. Denn heute ist es doch so, dass jeder Musiker mindestens zwei exzellente Mikros besitzt und die Mehrspur-Digitaltechnik auch erschwinglich geworden ist. Übrigens: ohne die Hilfe von Petra, die das Mehrspurgerät für Paisley Tree besorgt hatte und sich bestens damit auskennt, hätten wir gar nicht an den jeweiligen Tagen aufnehmen können. Dazu kommen die üblichen Mix- und Masterprogramme auf dem PC, da braucht man kein teures externes Studio mehr, wenn man gute Ohren hat (grinst). Die gerade erwähnten, neulich entdeckten alten Tapes aus 2004 waren dagegen noch analog und ebenfalls selbst recorded. Sound und Mastering erfolgen bei mir übrigens über hochwertiges 70er- Jahre-Vintage-Equipment (Dual CV1700/1460 und Cl 730/180), da ich Sammler von solchen alten Anlagen bin.

RockTimes: Cool. Aber mal was Anderes: Was habt ihr für 2017 denn an Konzerten geplant/angedacht? Bisher habt ihr meiner Wahrnehmung nach zwar regelmäßige, aber nie sehr viele Gigs pro Jahr gespielt. Oder liege ich da falsch?

Christian Jäger: Ja, wir picken uns ehrlich gesagt die Rosinen raus, denn die branchenübliche Tour mit x-Terminen in kleinen Clubs mit Dumping-Gagen ist zwar extrem angesagt bei den heutigen Bands – manche würden sogar am liebsten noch was zahlen, um auftreten zu können -, aber da machen wir nicht mit. Der Großteil der Space Debris-Mitglieder lebt von Musik, wenn auch nicht von diesem Projekt. Dafür ist unsere Musik wohl nicht kommerziell genug, z. B. um auf Familien-Stadtfesten oder als Unterhaltung für die Massen herzuhalten. Wir wollen eine angemessene, moderate Gage und das ist mittlerweile schon was Besonderes. Zum Glück gibts noch einige Veranstalter, die den Dumping-Wettbewerb der Bands nicht als alleinigen Maßstab nehmen, außerdem ist Space Debris eigentlich als Projekt für das Produzieren von schönen Schallplatten gegründet worden. Ich muß nicht jedes Wochenende unterwegs sein, unsere rund fünfzig bisherigen Gigs – auch im Ausland – waren meist an besonderen Places und hatten Besucher, die unsere Musik auch verstehen. Fast alle Konzerte waren speziell und einzigartig. Mal schauen, was noch für Angebote reinkommen im Laufe des Jahres. Mittlerweile haben wir schon Dutzende von Kult-Festivals bespielt, vielleicht kommen ja noch ein paar dazu! (grinst).

RockTimes: Wir werden die Augen offen halten. Wer kommt übrigens auf die Namen für die Tracks und was ist eigentlich das Geheimnis mit dem Berg, dem Mountain, der sich durch sehr viele eurer Songtitel zieht?

Christian Jäger: Die Track-Namen sind mit wenigen Ausnahmen von mir und "Mountain" kommt von einem tollen Bergwander-Trip, den ich 2006 mit Tommy gemacht habe.

RockTimes: Okay… gibt es Pläne, die ganz frühen Space Debris-Scheiben wie beispielsweise "Kraut-Lok" noch einmal neu aufzulegen?

Christian Jäger: Auf CD haben wir in den letzten Jahren stets mehrfach neu auflegen müssen, zuletzt die Elephant Moon und die Three, letztere übrigens mit drei Bonus Tracks aus den Originalsessions, die du ja rezensiert hast. Bezüglich der ersten Vinyl-Scheiben, die ausverkauft sind: Wir haben bereits Anfragen von kleinen Labels bekommen, wollen aber noch darüber nachdenken und außerdem bei Rudis Green Brain Krautrock-Vertrieb bleiben. Derzeit sind die neuen Sachen noch wichtiger. Vielleicht mal irgendwann, aber Vinyl-Raritäten sind auch was Schönes! (grinst) Übrigens: Diesmal gibt es für die neue Scheibe "Behind The Gate" sogar zusätzlich einen digitalen Vertrieb, erstmals überhaupt bei uns.

RockTimes: Wie ich weiß, liebst du ja deine weißen Ludwig Drums. Wen siehst du als deinen größten Einfluss als Drummer bzw. welche Bands haben dich am meisten geprägt?

Christian Jäger: Na ja, die schweren, weißen Drums werde ich wohl verkaufen. Das ist ein Ludwig "Rocker" mit 24-Zoll-Bass Drum aus Mitte der 70er, recht druckvoll mit Riesen-Stand-Tom und recht selten, zumal in weiß, aber meine Ohren sind empfindlicher geworden (grinst). Das schwarze Ludwig, das ich schon seit Anfang der 90er besitze, ist mein Lieblings-Set. Es stammt aus dem Jahr 1969 und bedeutet mir persönlich noch viel mehr, weil ich damit so viele Sachen gespielt habe, wie etwa fast alle Space Debris-Platten und Gigs. Wenigstens immer dann, wenn ich kein örtliches Bühnen-Set benutzt hatte. Ich habe die Bass-Drum nun wieder, wie z. B. auf der Finkenbach-CD zu hören, offener gestimmt und seitdem brauche ich keine 24er mehr, die schwarze 22er reicht. Den Unterschied der beiden Ludwig-Sets kann man vergleichen, denn auf CD 1 des neuen Albums spiele ich das weiße und auf CD 2 das schwarze Ludwig. Meine Einflüsse? Klar von Ian Paice und John Bonham, aber auch Keith Moon und Billy Cobham sowie Simon Phillips. Bands, die mich geprägt haben: Deep Purple, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Guru Guru, Frank Zappa, das Mahavishnu Orchestra und The Who waren so die ersten Prägungen in der Jugendzeit. Natürlich kamen dann jede Menge andere aus allen möglichen Stilrichtungen dazu.

RockTimes: Und was legt sich Christian Jäger heutzutage am liebsten in die heimische Anlage?

Christian Jäger: Ich habe neben den gerade genannten Bands einen sehr breiten Geschmack, was Stile und Genres angeht. Lediglich Folk und Singer/Songwriter oder Metal sowie Pop sind kaum dabei (außer vielleicht Judas Priest, Iron Maiden oder Rainbow, die ich schon auch höre). Außerdem auch öfter gerne Jazz aus den 50er- bis 70er-Jahren, wie überhaupt die 60er und 70er meine Lieblingszeit ist. Seit ein paar Jahren bin ich ein eingefleischter Beethoven-Fan und habe einfach alles, was er veröffentlicht hat, dazu einen Meter Literatur über ihn im Regal stehen. Aber auch Brahms, Schumann und die ersten beiden Mahler-Symphonien liebe ich sehr. Derzeit auf dem Plattenteller sind z. B.: Tommy Bolin – "Teaser", Ron Carter – "Third Plane", die Jeff Beck Group (die beiden Platten mit Cozy Powell), Zappa – "Sleep Dirt", Judas Priest – "Sad Wings Of Destiny", Beethoven – "6. Symhonie", Leibowitz "´62" etc. etc. Ich höre tatsächlich fast ausschließlich auf Vinyl und das abwechselnd auf mehreren, gleichzeitig angeschlossenen Anlagen/Drehern, weil ich den unterschiedlichen Sound von den Drehern/Systemen nutze. Mindestens zwei bis drei Scheiben am Tag, wenn ich zuhause bin, meist mehr. Ich bin irre, in jedem Zimmer steht mindestens eine Vintageanlage… (grinst)

RockTimes: Krass… oder eben total verrückt nach Musik! Nochmal vielen Dank für dieses Interview, Christian. RockTimes wünscht euch viel Erfolg mit "Behind The Gate" und natürlich auch bei den kommenden Live-Aktivitäten!

Christian Jäger: Danke, Plattformen wie eure machen es uns möglich, journalistisch vertieft wahrgenommen zu werden! Dafür vielen Dank!


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